Wir befinden uns in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Schauplatz ist die gute Stube der Familie Escher, die eine sehr spezielle, aber sympathische Lebensphilosphie befolgt. Grossvater Martin von Moos hat vor mehr als drei Jahrzehnten seinen Beruf an den Nagel gehängt und geniesst seither das Leben. Seine Tochter Penny Escher schreibt seit Jahren an verschiedenen Theaterstücken, ohne je zu Ende zu kommen, und Schwiegersohn Paul Escher fabriziert im Keller allerlei Feuerwerk. Die ältere Tochter von Penny und Paul, Esti Michel, nimmt schon jahrelang Ballett-Stunden bei einem russischen Revolutionsflüchtling. Und Edi Michel, Estis Ehemann, druckt mit grossem Enthusiasmus allerlei auf einer alten Druckmaschine im Wohnzimmer.
Die einzige vernünftige Person in dieser lebenslustigen Familie scheint die jüngere Tochter Alice zu sein, die als Sekretärin in der Börsenmaklerfirma Fink & Co. einer geregelten Arbeit nachgeht. Als sie ihren Verlobten, den Juniorchef dieser Firma, und dessen Eltern mit ihrer eigenen Familie bekanntmachen will, kommt es zum Zusammenstoss von zwei Lebensphilosophien, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Dies und andere Verwicklungen haben einen vielfältigen Knalleffekt zur Folge. Ob Alice unter diesen Umständen ihren Toni bekommt, verraten wir hier noch nicht, und auch nicht, welches Geheimnis der Börsenmakler Fink senior seit seiner Jugend bewahrt.
Das Stück mit dem Originaltitel „You can’t take it with you" wurde 1936 im Booth Theatre am New Yorker Broadway uraufgeführt und erlebte über 830 Aufführungen. Die Autoren George S. Kaufman und Mosse Hart gewannen damit 1937 den Pulitzer-Preis.


