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Datum und Zeit:
11.11.2007 16:38:30
Vorname:
Adriana
Name:
Albertini
Schreibt folgenden Bericht:
Am Freitag war ich an einem wirklich amüsanten Theaterstück, das in der Nähe aufgeführt wurde. Es war eine Komödie, die gut gespielt war. Ich könnte mir vorstellen, das es auch irgendwann einmal auf 'unsere' Bühne passen könnte. Die Zusammenfassung gibt über den Inhalt Auskunft - viel Spass dabei. D’ Alptraum – Villa (Untertitel „Blitzliecht und Hüehnerdräck) Lustspiel in drei Akten von Anthony Marriot und Alistair Foot Dialektfassung: Andreas Fischer / Neubearbeitung 2003: Fritz Klein Die Firma Müller Luxusimmobilien AG möchte seit fünf Jahren ein etwas extravagantes Haus verkaufen. Leider vergeblich. So beschliesst der Chef der Firma, zum Schein eine junge Familie im Haus wohnen zu lassen, damit es "warm und gemütlich" wirkt. Dafür muss der Verkaufsleiter Erwin Meili herhalten, der aber nur an seiner politischen Karriere interessiert ist. Als seine «Ehefrau» wird die Schauspielerin Melanie Simon engagiert. Leider können die Vorbereitungen nicht vollständig abgeschlossen werden, denn schon ist Monsieur de Manière, ein potentieller Käufer, mitsamt seiner Frau Hélène da und will das Haus besichtigen. Nun sind aber noch Menschen im Haus, die eigentlich nicht da sein sollten: Die Sekretärin Johanna Bühler und die Lehrtochter Yvonne, die versteckt oder sonstwie erklärt werden müssen. Auch taucht Melanies Verlobter, David Hagedorn, auf und verlangt, dass sie unverzüglich mit ihm das Haus verlasse. Melanie ist aber nicht gewillt mitzugehen, sie will die Rolle als Frau Meili weiterspielen. Nun schneien Herr und Frau Fischbach herein; ihr Wagen hat eine Panne. Alle müssen sie hier übernachten, weil an ein Weiterfahren im dichten Nebel gar nicht mehr zu denken ist. Auch die de Manières, welche sich bereits für den Kauf des Hauses entschieden haben, sind zum Bleiben gezwungen. Die Situation wird von mal zu mal verzwickter, vor allem Erwin Meili verstrickt sich immer mehr in Widersprüche, zumal es sich herausstellt, dass Fischbach vom anderen politischen Lager ist. Es zeigt sich aber, dass Meili und Melanie nicht die einzigen sind, die hier Theater spielen, und dann gibt's da immer noch das ominöse Blitzlicht ...
Datum und Zeit:
01.10.2007 10:02:03
Vorname:
Sarah
Name:
Thommen
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Vielen lieben Dank Silvia, für deine Ausführungen zum Herbsttreffen in Härkingen. Deine Erläuterungen zu den Kursen und im Allgemeinen zum Tag, sind so Detailliert und Ausführlich, dass es von unserer Seite her nichts anzufügen gibt. Ausser, dass es sehr interessant, vielseitig und lehrreich war! Danke das wir mitkommen durften und hoffentlich auf ein andermal!
Datum und Zeit:
26.09.2007 15:38:20
Vorname:
Silvia
Name:
Frey-Duttweiler
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Ziemlich früh am Morgen - viertel vor acht - machten wir uns auf den Weg. Die beiden Silvia's und Sarah fuhren nach Härkingen zum Herbsttreff 2007 des ZSV NWS im Theaterfundus. Um 09.00 Uhr war Eintreffen der Teilnehmer angesagt. Nach einer kurzen Begrüssung von Mariella und Vorstellung der Gruppenleiter ging es gleich los. Gruppenweise erhielten wir Kurzeinblicke in Themen des Theaters. Wir starteten bei Reto Lang - "Was ist Theatersport". Leute mit etwas vorlautem Mundwerk werden manchmal sofort bestraft. So musste ich gleich bei der ersten Aufgabe "antraben". Improvisation, spontanes Spielen war angesagt. Es kamen alle einmal an die Reihe. Viel zu schnell verging die erste Stunde und wir wechselten nach einer kurzen Kaffeepause zum nächsten "Posten". In "eine kurze Reise ins Licht" zeigte uns Yvonne Hostettler eine Einführung in die Beleuchtung. Da es halt ein sonniger Tag war und wir keine Verdunklung vornehmen konnten, war dieser Posten in erster Linie Theorie. Nach dem - wiederum - feinen Mittagessen, Würstli, Kartoffel-, Hörnlisalat und nachher ein feines Kuchenbuffet ging es noch zum dritten Posten, "Worte können lügen - der Körper nicht" mit Barbara Bircher. Fantastisch, was wir alles in Darstellungen hineingelesen haben, wo gar nichts gespielt worden ist. Der Körper sagt immer etwas aus, oftmals etwas ganz anderes als die Worte - dies ein Schlüsselwort dieses Postens. Mit einer kurzen Schlussbesprechung und dem ganz herzlichen Dank an die Organisatoren und die "Kursleiter" ging einmal mehr ein sehr interessanter Herbsttreff zu Ende. Ich hoffe, es wird noch viele solche geben. Ich kann jedem Spieler die Teilnahme nur empfehlen. Nach noch regen Gesprächen sind wir dann müde, zufrieden und reich erfüllt von neuen Eindrücken kurz vor vier Uhr nach Hause gefahren. Danke Sarah und Sylvia fürs Mitkommen und es würde mich freuen, wenn Ihr auch noch kurz Euer Kursstatement abgeben würdet.
Datum und Zeit:
29.08.2007 11:53:20
Vorname:
Silvia
Name:
Frey-Duttweiler
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Bei - leider - schönstem Wetter fuhren wir zu dritt (Andrea, Sarah, Silvia) am Samstag, 25.08. nach Grenchen. Wir waren um 14.00 Uhr zum Regiekurs der GTG mit Martin Willi angemeldet. Eine Gruppe von total 18 Personen aus verschiedensten Gruppen - Seniorentheater, Vereinstheater vom TV oder Jodlerklub, Berner Verein, Kleinkunst-Szene, Laientheater - fand sich ein, um zu erfahren, was es heisst, Regie zu führen. Mit ein paar gelungenen Kennenlern- und Konzentrationsübungen fanden wir uns in der gemischten Gruppe zusammen. Erstaunlich, wie viele Junge und vorallem auch Frauen dabei waren. Bis um 22.00 Uhr wurde viel Theorie geboten, unterbrochen durch eine kurze Gruppenarbeit und ein feines Nachtessen. Mit "vollem" Kopf fuhren wir nach Hause und fanden uns am Sonntag pünktlich um 09.30 Uhr wieder ein. Wieder haben wir den Kurstag mit Uebungen begonnen und schlossen dann vor dem Mittagessen den Theorieblock ab. Nach dem Essen wieder ein paar Uebungen bevor es an praktische Arbeit ging. Gruppenweise wurde eine Szene eingeübt, vorgespielt und dann kritisch beleuchtet. Nach dem obligaten Ausfüllen eines Feedbacks-Bogen, und dem persönlichen Feedback jedes Teilnehmers konnten wir uns kurz vor 17.00 Uhr müde auf den Heimweg begeben den Kopf voller Eindrücke, Erfahrungen, AH-Erlebnissen, Begegnungen mit interessanten Leuten. Der Kurs war sehr spannend und bereichernd in jeder Hinsicht. Es war sicher nicht der letzte, den ich besucht habe.
Datum und Zeit:
08.08.2007 13:24:46
Vorname:
Silvia
Name:
Frey-Duttweiler
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Freitag, 20. Juli 2007 pilgern wir zuviert (Irené, Angelika, meine Mutter und ich) nach Basel in die Kaserne zum Basel Tattoo. Fantastisch die Ambiance schon in der leeren Arena und als es dann losgeht bereits fast mit einem Finale - die Begeisterung kennt keine Grenzen. Auch wenn wir an der frühen Vorstellung 18.00 Uhr, also ohne Dunkelheit, dort waren, das hat am Eindruck überhaupt nichts reduziert. Es war einfach grandios, was wir zu sehen bekamen. Für mich absoluter Spitzenreiter waren die vereinigten Dudelsack-Gruppen aus Schottland. Beim Einritt der Kavallerie-Truppe überkam einem fast etwas wie Wehmut. Das Finale war - wie es sein muss - ein absoluter Höhepunkt und der Abschluss eines tollen Abends. Glück hatten wir mit dem Wetter, mussten wir doch vorher den Schirm aufspannen und kamen dann während der Vorstellung sogar noch zum schwitzen. Das Basel Tattoo ist ein absolut empfehlenswerter Anlass und uns wird man auch nächstes Jahr wieder dort sehen - hoffentlich wieder in Basel.
Datum und Zeit:
01.05.2007 18:57:44
Vorname:
Adriana
Name:
Albertini
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Ausflug nach Salzburg Wir besuchten diese schöne Stadt an der Salzach, wo es viele Sehenswürdigkeiten zu besuchen gibt. Einige Tipps: Augustinergarten (vor allem für 'Biertrinker' oder wie ich, die 'es' einmal pro Jahr versuchen... Altstadt mit vielen tollen und exklusiven Geschäften zum shoppen (leider oder glücklicherweise) hatten wir keine Zeit dazu ausser 'window-shopping'. Mozart in allen Variationen zu geniessen (Musik, Geschichte, Leben, Museum und Schoggi-Kugeln) Schlösser, Burgen, Klöster ( Zentrum diverser Orden mit Förderung der Novizen) Kirchen (einziger Dom mit 5 Orgeln) Kulinarische Hochburg (Hangar 7) der 'red-Bull' Flieger und last but not least: die Sachertorte à Euro 35 im Karton mit Holzwolle verpackt Nun will ich euch nicht länger langweilen - übrigens findet im Winter findet auch ein Christkindlmarkt statt .... Also empfehlenswert ist ein Besuch allemal! un
Datum und Zeit:
01.04.2007 12:18:55
Vorname:
Silvia
Name:
Frey-Duttweiler
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"di glaini Rhygass-Opere" oder im Original "die kleine Niederdorf-Oper" von Paul Burkhard. "Me kennt's sä jo, me kennt's sä jo" die unvergesslichen Melodien daraus "Jubel, Trubel, Heiterkeit - dr Heiri het es Kalb verkauft - mir mag halt niemer öppis gönne - heit dir no ni dr Kopf verlore - Leib und Seele" u.s.w,, u.s.w. Die Inszenierung von Florian Schneider und Helmut Förnbacher ist einfach genial. Auch wenn einige Schauspieler wirklich keine Sänger sind, gespielt war es fantastisch. Roland Hermann als Heiri vo Schönebuech, absolut dr Hit. Diese Rolle scheint auch ihm - nicht nur Ruedi Walter - auf den Leib geschrieben zu sein. Dass die Bardame Irma eher im Alter wie Ruth'li ist, macht die Ratschläge noch viel intensiver. Als Neuentdeckung auf der Bühne des FörnbacherTheaters kann sicher Daniel Muri aus Liestal bezeichnet werden, Mitglied der Stetli-Singers. Er war sängerisch und schauspielerisch für mich einer der Besten. Wir - Irene, meine Mutter, Angelika Schneider und ich - können einen Besuch im Förnbacher Theater nur empfehlen. "Die glaini Rhygass-Opere" läuft noch 1.4., 11.4., 13.4. und 30.4. jeweils 20.00 Uhr. Nebenbei - im Förnbacher-Theater gibt es immer noch Plätze.
Datum und Zeit:
28.03.2007 17:31:20
Vorname:
Silvia
Name:
Frey-Duttweiler
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Sonntag, 25.03.2007, der Weg von Irène und mir führt nach Weislige (Wenslingen), uf Bali und zrugg heisst das Stück, das wir uns ansehen wollen. Resumée; ein tolles Stück, sehr gut gespielt, wunderschöne Kulissen und Requisiten (eventuell haben wir endlich eine Glyzinie gefunden) - Wiederum ein gelungener Anlass.
Datum und Zeit:
28.03.2007 17:23:33
Vorname:
Silvia
Name:
Frey-Duttweiler
Schreibt folgenden Bericht:
Samstag, 24.03.2007, ZSV NWS Jahresversammlung. Eigentlich eine Pflichtübung, aber trotzdem immer ein toller Anlass. Diesmal trafen wir uns in Riehen, Vereinshaus Alte Kanzlei. Nachdem wir das Haus auf der linken, statt wie auf dem Plan der rechten Strassenseite, gefunden hatten und nach herzlicher Begrüssung konnte die Sitzung anfangen. Diese war nach 1,5 Std. fertig, worauf wir ins Spielzeugmuseum hinüberwechselten zur freien Besichtigung. Nach dem anschliessenden Apero im Räbkeller durften wir wieder zurück ins Vereinshaus, wo bereits für das Nachtessen gedeckt war. Und was für ein Nachtessen - so fein gekocht, ein richtiger Genuss. Zwischendurch wurden wir von einem wirklich guten Schauspieler auf der Bühne unterhalten. Für Unterhaltung haben wir allerdings auch selber genügend gesorgt. Unser Tisch - Laienbühne Liestal, Theater Rampenlicht, Monika Stohler von Holderbank und Hans Stelzer von Riehen haben ausgezeichnet harmoniert. Mit Sprüchen und Witzen wurde es bald Zeit fürs Heimgehen - auf jeden Fall für Irène und mich, die anderen hatten, wie wir im nachhinein erfahren haben, auch dann noch nicht genug.
Datum und Zeit:
28.03.2007 17:20:04
Vorname:
Silvia
Name:
Frey-Duttweiler
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Für den Donnerstag, 22.03. hatte ich zwei Freikarten für "Dimitri". Priska und ich sind sehr gespannt ins Theater Fauteuil marschiert. Wir hatten Beide Dimitri bis jetzt noch nie einen Abend lang gesehen. Wir wurden - natürlich - überrascht. Zwei Stunden lang Programm ohne Text. Wenn ich denke, wie wir ständig an jedem Wort hangen!! Es war ein sehr poetisches Programm mit vielen Instrumenten, unheimlich viel und ausgezeichneter Mimik und natürlich Humor. Wir haben uns prächtig amüsiert und sind sehr zufrieden nach Hause gefahren.
Datum und Zeit:
28.03.2007 17:12:35
Vorname:
Silvia
Name:
Frey-Duttweiler
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Irène, Angelika, Werner und ich fuhren am Sonntag, 4.03. nach Sursee ins Stadttheater. Ein besonderer Genuss stand auf dem Programm: Die Csardasfürstin, Operette von Emerich Kalman. Ich war besonders gespannt auf diese Inszenierung, habe ich doch immer gerne Operetten gesehen. Es war so, wie ich mir eine Operetten-Aufführung vorstelle. Uepige Kulissen und Dekor konkurrenzierte mit den ebenfalls üpigen und farbigen Kostümen. Die Stimmen waren - teilweise - sehr gut, bis gut, die Schauspieler ebenfalls. Natürlich das Beste am ganzen - Emerich Kalmans Musik. Melodien wie: Die Mädis vom Chantant, Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht, Machen wir's den Schwalben nach, Weisst Du es noch etc. sind unvergessen und können sofort nachgesungen werden, was das spezielle an den Operetten ausmacht. Alles in Allem ein Nachmittag, der meine Erwartungen vollauf erfüllt hat und eine willkommene Abwechslung zum "tristen" Alltag war.
Datum und Zeit:
12.02.2007 12:38:31
Vorname:
Silvia
Name:
Frey-Duttweiler
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"Dinner für Spinner" von Francis Veber, gespielt von der Helmut Förnbacher Theater Company, gesehen am 07.02.2007. Wer spinnt nun wirklich? Das ist schlussendlich die Frage, die man am Ende dieses Stücks stellen muss oder Wie doof sind die eigentlich, die wir für blöd halten? (Zitat BZ). Das gibt es eine Gesellschaft von Männer aus dem Mittelstand, von denen monatlich zu einem Dinner ein Spinner mitzubringen ist und dieser wird dann "vorgeführt, wie in einer Arena". Aber wie gesagt, wer spinnt da wirklich? Unbedingt sehenswert. Wiederum hervorragend gespielt.
Datum und Zeit:
12.02.2007 12:28:40
Vorname:
Silvia
Name:
Frey-Duttweiler
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"Trommeln über Mittag" von Patrick Frey, 01.02.2007, Gastspiel der Gruppe "gegenlicht" in der Baseldytschi bihni. Eine Vereinsdelegation war zum Apero eingeladen. Irené und ich haben diese Einladung gerne abgenommen, vorallem auch des Lokals wegen. Gespannt waren wir auf das Stück und ich auch auf die Theatergruppe. Na ja - das Stück ist ja wohl nicht gerade das gelbe vom Ei. Ich war noch selten so enttäuscht von einem Stück. Gespielt war es sicher sehr gut. Das Stück handelt in der Praxis von Psychiatern, mit verschiedensten sogenannten nicht normalen Patienten. Irgendwie hat ein Höhepunkt gefehlt oder ein wirklicher Schluss.
Datum und Zeit:
12.02.2007 12:19:25
Vorname:
Silvia
Name:
Frey-Duttweiler
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"Der Besuch der alten Dame", von Friedrich Dürrenmatt, gespielt von der Helmut Förnbacher Theater Company, gesehen am 31.01.2007. Wer kennt es nicht, dieses eigentlich böse Stück, das auf eindrückliche Weise zeigt, wozu die Verführung des Geldes führen kann. Eigentlich lehnen ja die "Güllener" das Ansinnen von Claire Zachanassian ab, aber die Versuchung ist halt zu gross und der Mensch zu schwach. Eindrücklich wird aufgezeigt, wozu auch das schlechte Gewissen führen kann, schliesslich erkennt der liebe Ill, zuerst völlig unschuldig, schlussendlich seine Schuld. Sein Tod ist das sinnvolle Ergebnis dafür, und trotzdem sinnlos. Absolut sehenswert.
Datum und Zeit:
12.02.2007 12:15:16
Vorname:
Silvia
Name:
Frey-Duttweiler
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"Julius Cäsar", Helmut Förnbacher Company, gesehen am 28.01.2007. Was für ein Mut, eine völlig leere Bühne, keinerlei Requisiten, so spielt das Ensemble die letzten Tage des grossen Julius Cäsar. Die Protagonisten treten in heutigen Strassenanzügen auf. Das Stück lebt von der Sprache Shakespeares und dem ausgezeichenten Spiel der Akteure. Erst im zweiten Teil liegt der - inzwischen ermordete Cäsar - auf einer Art Bett, das bleibt aber das einzige Möbelstück. Das Stück zeigt eindrücklich auf, weshalb dieser grosse Julius Cäsar umgebracht werden musste. Ich kann Allen empfehlen, wer wirklich gutes Theater ohne jegliche Provokation sehen will, geht mal in den Badischen Bahnhof.
Datum und Zeit:
12.02.2007 12:06:04
Vorname:
Silvia
Name:
Frey-Duttweiler
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"Ladies nigth" (The full monty), Helmut Förnbacher Theater Company, gesehen am 24.01.2007. Fantastisch gespielt bis zum "blutten" Ende. Die Arbeitslosigkeit der sechs ist wirklich sehr gut dargestellt. Die einen haben Probleme, diese nur schon der Frau zuzugeben. Andere fangen mit Trinken an. Der dritte meint, immer wieder ganz sichere "Jobs" anzunehmen, für die er allerdings zuerst immer Geld braucht, was er ja nicht hat. Sie tun einem schon leid. Wie sie dann die Idee der Striptease-Show umzusetzen versuchen, ist schlicht grandios. Jeder bringt seine Probleme mit. Der Macho tut so, wie wenn das absolut keine Sache wäre, ein anderer hat Angst, hat er doch absolut keine Model-Figur. Am Schluss gönnt man ihnen ihren Erfolg auf der ganzen Linie und fibert mit, dass doch keiner mehr abspringt.
Datum und Zeit:
01.02.2007 10:02:58
Vorname:
Rolf
Name:
von Kannen
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"Zimmer 12A) von der Schemeli Bühne Reinach. Am SA 27.1.07 war ich an der Derniere in Reinach. Volles Haus, was jeden Theaterfreund freut. Das Stück selber ist eine klassische Verwechslungskomödie. Zimmer 12A ist die beste Suite in einem kleinen schmuddeligen Hotel. Der Hoteldirektor kümmert sich um sich selber resp. um seine männlichen Mitmenschen, der Portier ist frustriert, Chaos pur, so verwundert es nicht, dass das beste Zimmer gleich mehrfach vermietet wird. Da ist das neu verheiratete Paar, das die Flitterwochen geniessen will, Der untreue Ehemann, der sich mit der Sekretärin vergnügen will. Dumm nur, dass seine Frau auch im selben Hotel ist. So geht es drunter und drüber. Allerdings ist die Spielzeit von 2,5 Stunden recht lang, einige Gags wie Duft des Direktors und Harve rumtragen wiederholen sich. Am 3.2. spielt die Schemeli Bühne nochmals im Gundeldinger Casino. Beachtenswert: Der Ausfall einer Schauspielerin 2 Wochen vor der Premiere konnte gut kompensiert werden. Die Soufleuse sprang ein, mit Clip im Ohr. Wers gern deftig drunter und drüber hat und gerne lacht, soll am 3.2. ins Gundeli Casino gehen. Die Schemelis sind eine symatische Truppe.
Datum und Zeit:
16.01.2007 20:08:24
Vorname:
Sarah
Name:
Thommen
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Früeh-Riif - spielt das Ensemble der Männerriege Kleinlützel! Eine rasante Komödie in drei Akten. Die Sechzehnjährige Tochter Sonja, wird von ihrem Vater nachdem er aus einem Zeitungsartikel über eine 16-Jährige die ein gesundes Kind zur Welt brachte liest, regelrecht bespitzelt wird. Doch diese ist nicht auf den Kopf gefallen spielt das schlecht Spiel mit. Nachdem sich Vater Mühlebach, im Hippie Outfit, als Halbbruder ihrer Mutter ausgibt um Informationen von seiner Tochter einzuholen, ist die Verwechslungskomödie perfekt. Wäre da nicht noch die Neugierige und später in den angeblichen Halbbruder verliebte Nachbarin Meier, die nicht von fremden Angelegenheiten lassen kann oder gar am liebsten mit Kameras und Wanzen im Kasten auf Ihre Opfer wartet. Oder gar der Nachbarn Urs, der über fünfzig ist und mit der 16-jährigen Früh-Reifen Sonja angeblich ein "Techtelmechtel" haben soll. Wie gesagt, es geht rasant zu- und her, die Schauspieler spielen viel versprechend, sind sicher in ihren Rollen - schlicht es ist ein Genuss, ich freue mich auf 2009, denn dann wird es wieder heissen, die Männerriege Kleinlützel lädt ins Theater ein..... Übrigens weitere Vorstellungen sind am 20.01., 26.01., und am 27.01., ich bin mir sicher die Kleinlützler freuen sich auf Deinen Besuch!
Datum und Zeit:
07.01.2007 11:21:35
Vorname:
Silvia
Name:
Frey-Duttweiler
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"Lifting" von Pièrre Chesnot, Baseldytschi Bihni. Absolut toll und sehenswert. Wenn man bedenkt, dass dieses Stück in den dreissiger Jahren geschrieben wurde, ist es aktueller denn je. Der Jugendlichkeitswahn führt zu allerhand Verwirrungen. Dr Fehrebach, der Schönheitschirurg verspricht 20 Jahre jünger zu sein mit allerlei Operationen, Pillen etc. Natürlich kann die jüngere Verpackung nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Körper halt leider nicht auch 20 Jahre jünger gemacht werden kann. Unterhaltung pur kann man im Lohnhof geniessen. Ein Besuch ist absolut empfehlenswert. Marc als (schwuler) Dr. Fehrenbach ist ein absoluter Genuss. Auch die anderen Schauspieler spielen hervorragend. Uns, Irene, Angelika und mir, hat es auf jedenfalls total gefallen und wir haben Tränen gelacht.